Aktuelle Informationen und Mitteilungen -
aus unserer Praxis und dem Gesundheitswesen.

Hoffnung für Hepatitis C-Patienten: Boceprevir und Telaprevir

Über 170 Millionen Menschen sind weltweit an Hepatitis C erkrankt, 350 000 sterben jedes Jahr an den Folgen (Leberzirrhose und Leberkarzinom) der Infektion mit dem Hepatitis C Virus. So lauten die erschreckenden Zahlen der WHO. Einen Überblick aktueller Zahlen und zur Situation in Deutschland bietet die Homepage des Robert-Koch-Institutes.

Doch nun gibt es weitere Hoffnung für die Infizierten:
Bereits Ende Juli 2011 wurde dem Präparat Boceprevir die Zulassung erteilt. Mit Telaprevir ist aktuell im September 2011 ein weiteres Medikament auf den deutschen Markt gekommen. Diese beiden sog. Proteaseninhibitoren stehen am Anfang einer Reihe neuer Medikamente im Kampf gegen Hepatitis C-Infektionen. Bis 2015 wird die Zulassung von weiteren wirksamen Präparaten gegen den Kampf der Hepatitis C-Infektion erwartet.

Wir bieten Ihnen in der Praxis eine entsprechende individualisierte Therapie an. Wir sind zusammen auch mit dem Klinikum Kassel und der Praxis Falk / Kuhn und Krause dabei einen Standard zur Behandlung von Hepatitis C Patienten in Kassel zu entwickeln.

Sprechen Sie unsere Mitarbeiterin Frau Feldmann-Moog auf die neuen Medikamente an.

Koloskopie mit Lachgas

Die Darmspiegelung kann ohne Sedierung (Narkose) eine unangenehme Sache sein. Bisher scheuten viele Patienten diese wirksamste Methode im Kampf gegen den Darmkrebs, weil sie Angst vor der Narkose hatten. Nun gibt es eine Alternative: Mit dem Medikament Livopan der Firma Linde steht ein Lachgas / Sauerstoff Gemisch zur Verfügung, was die Schmerzempfindung herabsetzt, das Bewußtsein aber nicht ausschaltet. Sie können nach der Untersuchung sofort wieder mit dem eigenen Fahrzeug nach Hause fahren und sind bei der Untersuchung wach, sehen alles auf dem Monitor und haben aber keine Schmerzen.

Sprechen Sie uns an; Auskunft erteilt gerne die leitende Endoskopieschwester Frau Reinknecht

Koloskopie mit C02

Ein Problem der Koloskopie war und ist die Gabe von Luft in den Darm. Dies verursacht Blähungen und Schmerzen. Hier bietet sich die alternative Verwendung von CO2 an. Dieses diffundiert besser durch die Darmwand und verursacht praktisch kein Blähungsgefühl.

Sprechen Sie mit unserer leitenden Endoskopieschwester Frau Reinknecht.

Vernetzung bei der Behandlung von Crohn und Colitis Kranken

Zusammen mit Herrn Dr. Krause (Kassel) und Herrn Dr. Hesselbarth aus dem Klinikum Schwalmstadt gründen wir ein Netzwerk der Behandler von Crohn und Colitis Kranken. Wir werden gemeinsame Veranstaltungen durchführen und hoffen hiermit weiter den Standard und die Qualität bei der Behandlung dieser schwierigen und für die Betroffenen häufig die Lebensqualität massiv beeinträchtigenden Erkrankungen zu verbessern.